Newsletter

Für eine Kultur der Hoffnung

Liebe Freundinnen und Freunde der Fritz Blanke Gesellschaft

«Globalisierung» bleibt zwar für viele ein Reizwort, aber spätestens seit Corona müsste jedem klar sein: Unsere Gesundheit sowie die unseres Planeten kann nur noch mit globalen Lösungen garantiert werden.
«Global denken und lokal handeln» ist das Gebot der Stunde!

War der Einstieg in den letzten Newsletter unter dem Eindruck der Covid-Pandemie entstanden, so bewegen mich jetzt insbesondere die kriegerischen Wirren, die Russland mit seiner Aggression der Ukraine ausgelöst hat. Auch das ist wieder eine «globales» Ereignis, dem sich niemand entziehen kann. Wir sind alle davon betroffen, sei es menschlich, wirtschaftlich, energetisch, aber auch emotional: Sympathie und Antipathie, Unterstützung und Ablehnung wiegeln sich gegenseitig auf, bis zur undifferenzieten Beurteilung und Verurteilung ganzer Nationen und Völker. Angst und Hoffnungslosigkeit machen sich breit, was wiederum nationalistischen und fundamentalistischen «Heilsversprechern» in die Arme spielt.
Wie kann dem entgegengesteuert weden? Beim CCD-Treffen (Christlicher Convent Deutschland) im Juni dieses Jahres sprachen Oliver Dürr und Johannes Hartl (auf YouTube nachzuhören) von einer «Kultur der Hoffnung», die angestrebt werden müsse. Die Bemühung um eine solche Kultur ist gerade heute ganz wichtig; und wer, wenn nicht wir Christen, die wir uns ja auf eine «Frohbotschaft» berufen, sind dazu in besonderer Weise herausgefordert? – Wie dies persönlich und gemeinsam angegangen werden kann, sollte vertieft überlegt werden.
Auch die FBG mit ihren Studientagen, leistet dazu einen bescheidenen Beitrag. Hoffnung kann nur dort aufkeimen, wo in grösseren Zusammen-hängen (globaler) gedacht wird, wo man bereit ist, auch über den eige-nen (geistlichen und kulturellen) «Gartenhag», über die eigene «Comfort Zone» hinaus zu schauen. Die Themen, die an den Studientagen bewegt werden, dienen einer solchen Horizonterweiterung. So beschäftigen wir uns derzeit mit dem «hebräischen Denken», also mit den Wurzeln auch unseres christlichen Denkens. Der erfreulich grosse Zuspruch beim ersten Studientag zu diesem Thema im Juni, stimmt uns zuversichtlich, dass wir dies auch am 1. Oktober 2022 (siehe Flyer) wieder erleben werden. Und schon heute sei auf den Studientag vom 28.01.2023 hingewiesen; die Frage, die uns dann beschäftigen wird, hat letztlich auch viel mit Hoffnung zu tun: «Können glaubende Menschen Atheisten sein? – Gottlosigkeit und ihre Folgen» (Flyer folgt).
Dankbarheit und Hoffnung erfüllen uns ebenfalls, wenn wir an Eure treue Unterstützung des Dienstes unserer Gesellschaft und seines Studienleiters Wolfgang Bittner, denken. Wie dies 2021 finanziell zum Ausdruck kam, sagt Euch nun unser Kassier Michael Graf.

Herzlich Grüsse und Segenswünsche
Marco Würgler, Präsident

Finanzen

Liebe Freundinnen und Freunde der Fritz Blanke Gesellschaft

Im letzten Rundbrief Ende 2021 äusserte ich meine Sorge, dass uns noch ein Drittel des Jahresbudgets fehlen. Umso freudiger darf ich nun berich-ten, dass wir das Jahresziel doch noch erreichten. Aufwendungen von ca. Fr. 39 500 .- standen Erträge von ca. Fr. 41 000.- gegenüber. Somit konnten wir auch alle unsere Verpflichtungen dem Studienleiter gegen-über wahrnehmen. Vielen herzlichen Dank für Eure treue und grosszügi-ge Unterstützung.
In diesem Jahr gab es punkto Spenden bis jetzt ein ziemliches Auf und Ab. Für die zum Teil sehr grosszügigen Spenden möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Hier sind wir z.Z. auf Kurs, sind aber natürlich nach wie vor froh um weitere Zuwendungen.

Es grüsst Euch freundlich
Michael Graf, Kassier

Bankverbindung

Graubündner Kantonalbank IBAN: CH38 0077 4155 1163 6550 0, BIC: GRKBCH2270A, Fritz Blanke Gesellschaft, 8004 CH-Zürich

(Spenden an die Fritz Blanke Gesellschaft sind gemäss Verfügung des Kantons Zürich steuerbefreit. Somit sind die Spenden an die FBG abzugsberechtigt.)

Newsletter September 2022