Newsletter

Ein denkwürdiges Jahr

Liebe Freundinnen und Freunde der Fritz Blanke Gesellschaft

Ein denkwürdiges Jahr neigt sich dem Ende zu. Es wird in den Annalen aller Völker einen besonderen Platz einnehmen: Man wir wohl künftig von einer Vor- und einer Nach-Coronazeit sprechen müssen. Dabei wird sich zeigen, welche Lehren die Menschheit aus dieser Prüfung ziehen wird. Es sind ihr «heilsame» Grenzen aufgezeigt worden, in ihrer Wissen- schafts- und Fortschrittsgläubigkeit. Vorsätze und Planungen wurden über den Haufen geworfen, von den Ferien bis zu vorgesehenen Projekten und Unternehmungen. Dabei gab es überall Gewinner und Verlierer. Leider

ist auch die Kluft zwischen Arm und Reich noch grösser geworden: Die Viel-Besitzenden besitzen nun noch mehr, und die Nichts-Besitzenden verlieren auch noch das Wenige, das sie besitzen (wohl kaum die richtige Deutung der Aussage Jesu aus Mat 13, 12!). Es zeigten sich aber auch neue Formen der Zusammengehörigkeit, Solidarität und Nächstenliebe.

Auch an der FBG ging dieses Jahr nicht spurlos vorbei. Wir waren zuver- sichtlich in den ersten Studientag im Januar (also noch in der «Vor-Co- ronazeit») gestartet und freuten uns über die rege Beteiligung. Dann kam der Lockdown, in welchem auch unsere treusten Freund*innen andere Sorgen hatten, als an die FBG zu denken. Erfreulich war dann das spür- bare Aufatmen, als im September wieder ein Studientag angeboten wer- den konnte. Dies zeigte sich dann auch eindrücklich an der guten Beteili- gung. Trotz Corona-Massnahmen erlebten wir wie immer ein inhaltsvollen und segensreiches Zusammensein.

Im letzten Newsletter hatten wir angekündigt, dass der Studientag das Nidelbad verlassen muss. Er hat im Zelthof der EMK Zürich-Ost nun eine neue «Heimat» gefunden. Schon am 30. Januar werden wir uns dort treffen. Alles Nähere könnt ihr aus dem aktuellen Studientag-Flyer ent- nehmen.

Es wäre unser grosser Wunsch, dass diese Studientage wieder zu ihrer Regelmässigkeit (3 pro Jahr) finden könnten. Unser Studienleiter hat noch so manches interessantes und wichtiges Thema «auf Lager»! Dazu sind wir aber auf genügende Teilnehmerzahlen am Studientag und Unterstützer der FGB angewiesen: Euer Mitmachen, Eure «PR-Aktivitä- ten» und Eure Unterstützung sind unser «Lebenselixier».

Finanzen

Der Aufruf unseres Kassiers im letzten Newsletter hat erfreulicherweise seine «Spuren» hinterlassen, wie unten stehende Statistik zeigt. Doch lei- der liegen wir im Vergleich zum letzten Jahr immer noch weit zurück. Uns bleibt die Hoffnung, dass – wie jedes Jahr – auch in dieser Adventszeit, von Euch noch die eine oder andere Zuwendung kommen wird.

Davon wird auch abhängen, in welchem Masse wir künftig unseren Stu- dienleiter Wolfgang Bittner in seiner Arbeit weiterhin unterstützen können; nachdem wir schon in diesem Jahr das Honorar um ein Drittel reduzieren mussten – wie es uns Michael Graf im letzten Rundbrief mitteilte.

Advent ist in diesem Jahr eine besondere Zeit der Erwartung, nicht nur für die Christen! Die ganze Menschheit wartet auf eine «Neue Zeit», mit wirksamem Impfstoff gegen die Pandemie und der «Normalisierung» des Alltagslebens, im Grossen wie im Kleinen. Nebst diesen berechtigten Hoffnungen sollten wir Christen heute erst recht mutig und mit Überzeu- gung die Erwartung des «Heils von oben» bezeugen.
Allen Leser*innen deses Rundbriefe wünschen wir trotz aller Sorgen
und Unsicherheiten eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit, sowie einen zuversichtlichen und hoffnungsvollen Einstieg ins neue Jahr.

Mit herzlichen Grüssen und Segenswünschen Euer Marco Würgler

Bankverbindung

Graubündner Kantonalbank IBAN: CH38 0077 4155 1163 6550 0, BIC: GRKBCH2270A, Fritz Blanke Gesellschaft, 8004 CH-Zürich

(Spenden an die Fritz Blanke Gesellschaft sind gemäss Verfügung des Kantons Zürich steuerbefreit. Somit sind die Spenden an die FBG abzugsberechtigt.)